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Abstract: . . . mit Heizöl Schwer betrieben wur- de. Als der Austausch der Anlage notwendig war, entschied man sich als langfristig nachhaltigste und wirtschaftlichste Lösung für den erneuerbaren, heimischen Brennstoff Biomas- se. Aufgrund der Größe der Anlage werden als Brennstoff Rin- de, Hackgut und Sägerestprodukte verwendet. Technische aspekte Das Projekt der Firma Fischer war 2001 ein Vorreiterpro- jekt für die Nutzung von Biomasse in einem Industriebetrieb. Der Brennstoff Biomasse wird mittels Kraft-Wärme-Kopplung für die Erzeugung von Strom, Raumwärme und Prozesswär- me bzw. Prozesskälte genutzt. Die Kesselleistung beträgt im Dauerbetrieb 7.700 kW. Die Kälte-Leistung der Absorptions- Kältemaschine beträgt 900 kW, der Dampfgenerator hat eine Leistung von 605 kW, die Dampfleistung beträgt 10 t/h. Jähr- lich werden mit heimischer Biomasse 30.000 MWh Wärme, 1.000 MWh Kälte und 2.000 MWh Ökostrom erzeugt. Dafür werden 70.000 srm Biomasse (Rinde & Hackgut) benötigt. „enjoy innovation“- Fischer fährt mit Biomasse anlagenschema Da täglich ca. 180 m 3 Biomasse benötigt werden, wurde ein eigener Schienenstrang zum Firmengebäude verlegt. Von der Biomassehalde wird das Heizmaterial mit einem Radlader in den Tagesbehälter befördert. Die Firma Fischer empfiehlt, bei Neuanlagen darauf zu achten, dass die Beschickung des Ta- gesbehälters vollautomatisch geht, da diese Arbeit ziemlich zeitaufwändig ist Wirtschaftlichkeit Die Investitionskosten der Anlage betragen 3.780.000 Euro, das Projekt wurde über Biomasse-Anlagencontracting finan- ziert. Mit der Umstellung auf Biomasse werden jährlich 3.000 t Heizöl schwer eingespart, die Umwelt wird jährlich um annä- hernd 10.000 Tonnen CO 2 entlastet. Das Projekt wurde durch das Land OÖ unterstützt. zusammenfassung Das innovative Projekt läuft seit mittlerweile mehr als 4 Jah- ren. Die Firma Fischer ist stolz, eine Vorreiterrolle in der energie-effizienten Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom einnehmen zu können. Eine derart komplexe Anlage bedeutet großen Betreuungsaufwand, der anfangs unterschätzt wur- de. Die Betreuung der Anlage ist ein „full-time job“, ein Kes- selwärter kümmert sich trotz BOSB Steuerung (Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung) 8 Stunden täglich um die Anlage. BeisPiele Installierte Leistung 7.700 kW Brennstoff Hackgut und Rinde Contracting ja Investitionskosten 3.780.000 Euro Page 31 Überblick Das Jugend- und Bildungsheim „Gerhard-Possart-Haus“ in Grünau im Almtal verfügt seit April 2005 über eine 240 kW- Pelletsheizung. Die bestehende Ölheizung war veraltet und einem Umstieg auf Pellets stand angesichts der steigenden Ölpreisentwicklung nichts mehr im Wege. hintergrund Das Jugendheim ist eine Einrichtung des „christlichen Volks- und Arbeiterbildungsvereins“ in Linz. Seit 1977 kümmert sich die Familie Götzendorfer um das Wohl der Gäste. Das Haus liegt in Grünau im Almtal, dem östlichen Teil des Salzkammer- gutes und am Fuße des Toten Gebirges. Es eignet sich für Schulveranstaltungen, Seminare, Familienwochen und . . . --3000,1,1500,3093,98587
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