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Abstract: . . . Holzsektor zu beseitigen. Angesichts der in den meisten waldreichen Ländern vorherrschenden Raubbaupraxis gilt dieses Ziel unter NGOs als »Global Free Logging Convention«. 4. Die brasilianische Initiative eines speziellen Programms für Kleinbauern zur Biodieselproduktion zeigt, dass an der Produktion und dem Export von Biokraftstoffen keineswegs nur Großgrundbesitzer und Konzerne verdienen müssen. Gesichert wird die Beteiligung der Kleinbauern durch ein Sozialsiegel, welches die Förderung der Produktion an soziale Kriterien knüpft. 5. Als Biomasse-Importe kommen für die EU neben Kraftstoffen bzw. Kraftstoffzusätzen wie Ethanol auch Holz bzw. Holzprodukte in Frage. Gerade Holz wirft erhebliche Fragen nach Raubbau bzw. nachhaltigen Produktionsmethoden auf. Zertifizierungssysteme können Kriterien beinhalten, durch die nachhaltige Produktionsmethoden eingefordert werden können. 11 Empfehlungen: 1. Der Anbau und Export von Bioenergieträgern darf keinesfalls die Nahrungsmittelversorgung eines Landes gefährden. Regierungen müssen hierfür die notwendigen ordnungspolitischen Rahmenbedingungen festlegen. 2. Alle verfügbaren Möglichkeiten der lokalen regenerativen Energieversorgung, Effizienzverbesserung und Energieeinsparung sollten zuerst genutzt werden. Der Import bzw. Export von Bioenergie sollte nachrangig sein, um regionale Defizite zu kompensieren. Eine Zertifizierung ist für den internationalen Handel zwingend erforderlich. 3. Mit der direkten inländischen energetischen Nutzung von Biomasse sollen vorrangig regionale Wertschöpfungsketten in den Produktionsländern, meist Entwicklungsländer, aufgebaut werden. 4. Einen Abbau aller Zölle und nichttarifären Handelshemmnisse im Papier- und Holzsektor darf es auf keinen Fall geben. Regelungen für Holz als Bioenergieträger sind nicht isoliert von Regelungen für Holz bzw. Holzprodukte wie Papier denkbar. 5. Die EU muss auf jeden Fall darauf bestehen, dass ein EcoFair-Zertifizierungsschema für nachhaltig erzeugte Bioenergieträger erarbeitet wird, das privilegierte Marktzugangsbedingungen in der EU zusichert. Dabei muss durch eine Beteiligung der Exportstaaten, aber auch von NGOs, eine breite Akzeptanz geschaffen und verdeckter Protektionismus verhindert werden. 6. Für den internationalen Handel mit Bioenergie müssen Zertifizierungsschemata zum Einsatz kommen, die auf quantifizierbaren und qualifizierbaren Kriterien beruhen, die jederzeit nachvollziehbar und kontrollierbar sind. Sie müssen Rahmenbedingungen schaffen, die auch in den Anbauländern zu nachhaltiger Entwicklung führen. 7. Die Zertifizierungs-Kriterien müssen in einem partizipativen Prozess aller Beteiligten und lokal Betroffenen festgelegt werden. Einige der zu berücksichtigenden Kriterien für ein solches EcoFairZertifizierungsschema sind beispielsweise: Energiebilanz, nachhaltige Landwirtschaft, Charakter der Anbauflächen, Verteilung der Wertschöpfung, Arbeitsplatzbilanz. soziale Auswirkungen. 8. Im Falle von Holz ist eine Weiterentwicklung des FSC-Siegels . . . --3000,1,1500,3099,31897
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